LIM-Mitglieder in den Landtag (Teil 7): Klaus Hoher, Wahlkreis 67 – Bodensee

Mehr Mittelstands- und Wirtschaftskompetenz in den Landtag von Baden-Württemberg! Mehr Praktiker, mehr Experten,  mehr Unternehmerinnen und Unternehmer! Heute startet der Liberale Mittelstand Baden-Württemberg eine Serie über Mitglieder, die am 14. März 2021 für den Landtag kandidieren. Wir als Verband unterstützen die Bewerbung dieser Frauen und Männer ausdrücklich und werben für sie. Begleiten Sie unsere Berichte bis zur Wahl.

Heute im Porträt:  Klaus Hoher aus Salem (Bodenseekreis). Er ist bereits seit 2016 Landtagsabgeordneter der FDP und kämpft um den Wiedereinzug.

LIM-CHECK: Klaus Hoher

1. Diese drei Schwerpunkt-Themen bringe ich in den Wahlkampf ein:

Landwirtschaft. Als stellvertretender Ausschussvorsitzender für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz im Landtag und selbst Landwirt sind die Bäuerinnen und Bauern eine große Herzensangelegenheit für mich.Wir müssen der Landwirtschaft wieder eine verlässliche Zukunftsperspektive schaffen, sie darf nicht länger das bevorzugte Ziel selbsternannter Naturschützer sein. Positionen wie im Volksantrag „Rettet die Bienen“ werden dem Engagement der Landwirte nicht gerecht. Ich fordere die Reduzierung der Naturschutzauflagen auf einheitliche europäische Standards. Die Bevorzugung des Ökolandbaus muss beendet werden. Schließlich regelt die Marktwirtschaft die Nachfrage nach Bioprodukten.

Mittelstand.Unser Land ist vom Mittelstand geprägt und braucht stabile Rahmenbedingungen, keine Regulierungswut. Unternehmer tragen die Verantwortung für sich und ihre Mitarbeiter. Den Betrieben müssen wir gerade im Nachgang der Corona-Krise das Leben leichter machen. Wir müssen den lokalen Einzelhandel, die Hotels und die Gastronomie in den Kommunen erhalten. Dafür müssen hinderliche Beschränkungen wie aufwendige Dokumentationspflichten beseitigt werden. Ich fordere die Abschaffung des Bildungszeitgesetzes sowie des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes sowie die pauschale Bonpflicht. Wir brauchen ein modernes Zuwanderungsgesetz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Bildung. Wir streben eine Qualitätsoffensive an, die unser Schulleistungsniveau wieder an die Spitze bringt. Wir brauchen ein vielfältiges und gegliedertes Schulsystem, kein Abschluss ohne Anschluss! Haupt und Werkrealschulen müssen zu „Beruflichen Realschulen“ weiterentwickelt werden. Auch Gymnasien sollen schon frühzeitig durch eine verstärkte Berufsorientierung den Weg in eine duale Berufsausbildung weisen, Master und Meister gleichstellen. Die beruflichen Schulen mit einem hochwertigen Bildungsangebot sorgen für die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung und müssen weiterhin gefördert werden.

2. Was mich persönlich sehr umtreibt ist…
…die einseitige Fokussierung auf batteriebetriebene Elektromobilität. Sie ist ein Irrweg. Mit Technologieoffenheit, synthetischen Kraftstoffen, Verbrennungsmotoren der neuesten Generation und der Wasserstoffmobilität können wir unser Klima effektiv schützen und gleichzeitig die Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie sichern.

3. Mittelstand heißt für mich…
…die Grundlage eines erfolgreichen Wirtschaftssystem in Baden-Württemberg. Der Mittelstand sorgt für Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

4. Wenn die Politik Pause macht, dann…
…arbeite ich in meinen Reitstallbetrieb in Salem-Grasbeuren. Hier gibt es immer etwas zu tun. Im Sommer muss das Heu und Stroh eingefahren werden, im Winter stehen Reparaturarbeiten an.

Webseite: www.klaus-hoher.de

Eigener Stil, eigene Marke: aktuelles Wahlkampfplakat von Klaus Hoher