Neue Ausbildungsprämie beschlossen – gute Hilfe für kleine Betriebe und Handwerker in Deutschland

Die Bundesregierung hat am 17. März 2021 eine Ausweitung der Ausbildungsprämie beschlossen. Davon profitiert vor allem der Mittelstand: kleine und mittlere Betriebe, auch in Baden-Württemberg. Das Geld erhalten Firmen, die trotz Umsatzrückgang durch Corona ausbilden bzw. neue Lehrstellen schaffen. Abgerufen wird die Unterstützung über das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“.

Ideal für Handwerksbetriebe

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass Handwerksbetriebe durch zu hohe Hürden bislang kaum vom Programm profitieren konnten. Jetzt gibt es Lob von Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold: „Die im Kabinett beschlossenen Anpassungen der Ausbildungsprämie machen das Programm für Handwerksbetriebe deutlich attraktiver. Bisher waren die Fördervoraussetzungen so restriktiv, dass die Betriebe das Programm kaum nutzen konnte. Dabei ist das Handwerk mit seinem Ausbildungsengagement das Herz der baden-württembergischen Wirtschaft. Das Ausbildungsengagement der Betriebe muss daher gerade auch in der Pandemie weiter gestärkt werden.“

Das erhalten Ausbildungsbetriebe:

Neben der Verdopplung der Prämien auf 4.000 Euro (Ausbildungsprämie), 6.000 Euro (Ausbildungsprämie Plus) und 6.000 Euro (Übernahmeprämie/Insolvenz) gibt es einen neuen Sonderzuschuss. Er geht an Kleinstunternehmen, die im zweiten Lockdown ihre normale Geschäftstätigkeit weitgehend einstellen mussten. Dabei können Betriebe mit bis zu vier Mitarbeitenden pauschal 1.000 Euro erhalten, wenn sie ihre Ausbildungstätigkeit für mindestens 30 Tage fortgesetzt haben.

(Copyright Foto: PR/Amann Group)